Erfahrungsbericht: Selbstliebe durch Resilienz

Was ich tun musste, um resilient zu werden, und warum es die beste Entscheidung meines Lebens war.

Liebe Leser*innen,

ich möchte Ihnen von meiner persönlichen Erfahrung mit Resilienz erzählen. Wie ich durch die Stärkung meiner seelischen Widerstandskraft gelernt habe, mich selbst zu lieben und anzunehmen – mit all meinen Fehlern und Schwächen. Heute bin ich resilient. Ich habe mich selbst durch viele schwere Zeiten gekämpft und bin stärker als je zuvor. Das ist meine Geschichte. Ich hoffe, dass sie auch für Sie Inspiration und Hoffnung sein kann.

Was ist Resilienz eigentlich?

Resilienz ist die Fähigkeit, mit Krisen und belastenden Situationen fertig zu werden und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Anstatt von Rückschlägen oder Misserfolgen deprimiert oder aus der Bahn geworfen zu werden, gelingt es resilienten Menschen immer wieder, neue Wege zu gehen und positiv in die Zukunft zu blicken.

Mein Weg zur Resilienz

Ich wuchs in einer Familie auf, in der Liebe nicht gezeigt wurde. Meine Eltern hatten keine Ahnung, wie man Liebe zeigt, und deshalb musste ich später erst lernen, mich selbst zu lieben. In meiner Kindheit und Jugend war ich oft allein und fühlte mich einsam. Ich dachte immer, ich sei nicht gut genug und dass mich niemand lieben könnte.

Bevor ich begann, an meiner Resilienz zu arbeiten, war ich ständig auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung von anderen. Ich war sehr kritisch zu mir selbst und konnte mich kaum selbst akzeptieren. Eine der wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe, ist, dass ich mich nicht von anderen definieren lassen sollte. Ich bin keine schlechte Person, nur weil mich jemand anderes als solche bezeichnet hat. Ich bin auch keine minderwertige Person, nur weil ich Fehler mache. Ich bin einfach nur ein Mensch – genau wie jeder andere auch. Ich weiß jetzt, dass ich es mir erlauben kann, Fehler zu machen, und dass es völlig in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein. Ich bin stolz auf die Person, die ich geworden bin.

Wenn ich heute an die letzten Jahre zurückdenke, kann ich sagen, dass ich durch die Arbeit an meiner Resilienz gelernt habe, mich selbst zu lieben und mich zu akzeptieren, so wie ich bin. Mit der Zeit lernte ich, dass ich es wert bin, geliebt zu werden – von anderen Menschen und vor allem von mir selbst.

Gestärkt aus der Krise

Wir alle wissen, dass es im Leben oft Höhen und Tiefen gibt. Die einen können damit besser umgehen als andere. Das liegt häufig an der Resilienz, die man entwickelt hat. Heute weiß ich: Resilienz ist eine großartige Eigenschaft, die uns hilft, stärker aus unseren Erfahrungen hervorzugehen. Sie hat mir geholfen, mich selbst zu finden und zu lieben – trotz aller Widrigkeiten in meinem Leben. Die Fähigkeit, mich selbst zu lieben, ist eine der stärksten Waffen, die ich in meinem Kampf gegen Depression und Angstzustände entwickelt habe.

Warum ich glaube, dass Resilienz jeden Menschen zu einem besseren Menschen machen kann

Ich bin kein Psychologe, aber ich habe gelernt, dass Resilienz die Fähigkeit ist, stark zu bleiben und positiv zu denken, selbst wenn das Leben nicht so läuft, wie man es gerne hätte. Und ich glaube fest daran, dass jeder Mensch diese Fähigkeit in sich trägt. Vielleicht müssen Sie sich erst einmal selbst besser kennenlernen und verstehen, was in Ihnen vorgeht – aber ich weiß aus eigener Erfahrung: Es lohnt sich! Durch Resilienz bin ich gelassener geworden und habe vor allem gelernt, mich selbst zu lieben. Und ich denke, genau das ist es doch letzten Endes wert: SICH SELBST ZU LIEBEN!

Heute weiß ich: Ich bin es wert, geliebt zu werden – genau so, wie ich bin! Und durch Resilienz habe ich gelernt, auch in schwierigen Zeiten positiv zu denken und mein Leben vollkommen zu akzeptieren.

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