Resilienztraining für Führungskräfte

5 Gründe, warum Resilienztraining für Führungskräfte unverzichtbar ist

Vor allem Führungskräfte stehen immer wieder vor schwierigen Entscheidungen und haben oft mit Stress zu kämpfen. Doch was genau ist Resilienz und wie kann man sie trainieren?

Was ist Resilienz und warum ist sie wichtig für Führungskräfte?

Resilienz ist die Fähigkeit, sich an schwierige oder herausfordernde Situationen anzupassen und sie zu meistern.

Für Führungskräfte ist Resilienz von entscheidender Bedeutung. Die Fähigkeit, mit Stress und Herausforderungen umzugehen, ist ausschlaggebend für den Erfolg in einer Führungsposition. Wenn Sie als Führungskraft nicht resilient sind, werden Sie schnell überfordert sein und versagen.

Resilienz ist wichtig für Führungskräfte, weil die Arbeitswelt immer herausfordernder wird. Führungskräfte müssen damit umgehen, dass Mitarbeiter krank werden, kündigen oder aufgrund von Umstrukturierungen entlassen werden. Auch die Kunden werden immer anspruchsvoller und es kommt vor, dass Aufträge platzen oder Projekte scheitern. Auch verschiedene äußere Faktoren, von Lieferketten über neue Technologien und Wettbewerber bis hin zu geänderten politischen Rahmenbedingungen, können dazu führen, dass Sie vor unvorhergesehenen Herausforderungen stehen.

In solchen Situationen ist es wichtig, dass Führungskräfte Resilienz zeigen.  Das Gute daran ist: Resilienz kann man lernen.

Doch was genau macht eine resiliente Person aus?

Eine resiliente Person ist jemand, der:

  • gut mit Stress umgehen kann
  • positiv denkt und optimistisch ist
  • flexibel ist
  • Probleme lösen kann
  • belastbar ist
  • Ziele verfolgt
  • an sich glaubt
  • gut organisiert ist
  • Disziplin hat
  • einen starken Willen hat
  • Ausdauer zeigt

Anleitung zum resilienzorientierten Führen

Führen mit Resilienz bedeutet, stark genug zu sein, um mit den Herausforderungen des Lebens und der Arbeit fertig zu werden. Es geht darum, Krisen zu meistern und Rückschläge zu überwinden. Es ist eine Einstellung, die uns hilft, unsere Stärken zu entwickeln und unser Potenzial voll auszuschöpfen.

Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern etwas, das man lernen kann. Mit den richtigen Werkzeugen und Strategien können wir unsere Resilienz steigern und so unsere Leistung verbessern.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie eine resilienzorientierte Führungskraft sein können. Wir stellen Ihnen einige der wichtigsten Konzepte und Strategien vor und geben Ihnen praktische Tipps, wie Sie diese in Ihrem Alltag umsetzen können.

1. Kennen Sie Ihre Stärken und Schwächen

Ein wichtiger Aspekt des resilienzorientierten Führens ist das Bewusstsein für die eigenen Stärken und Schwächen. Wenn Sie Ihre Stärken kennen, können Sie sie gezielt einsetzen, um Herausforderungen zu meistern. Wenn Sie Ihre Schwächen kennen, können Sie vermeiden, dass sie Sie in Stresssituationen behindern.

Nehmen Sie sich Zeit für eine Selbstreflexion: Welche Situationen bringen Sie in Stress? Wo fühlen Sie sich am stärksten? Wo konnten Sie in der Vergangenheit erfolgreich mit Schwierigkeiten umgehen? Durch das Bewusstsein für Ihre Stärken und Schwächen können Sie gezielt an Ihrer Resilienz arbeiten.

2. Lernen Sie strategisch zu entspannen

Einer der wichtigsten Aspekte des Umgangs mit Stress ist die Fähigkeit zur Entspannung. Wenn wir gestresst sind, versetzen uns unsere Körper in einen Zustand der Anspannung – ein Zustand, der es uns schwer macht, rational zu denken und effektiv zu handeln. Um in Stresssituationen erfolgreich zu sein, müssen wir lernen, unseren Körper strategisch zu entspannen. Dies kann mithilfe von Atemtechniken oder progressiver Muskelentspannung erreicht werden.

3. Üben Sie Flexibilität

Als Führungskraft sind Sie gewohnt zu planen und zu organisieren. Wahrscheinlich ziehen Sie dabei von Anfang an verschiedene Möglichkeiten, wie sich die Dinge entwickeln könnten, in Betracht. Wenn dennoch etwas Unerwartetes passiert und jede ihrer geplanten Optionen aus der Bahn wirft, empfinden Sie das möglicherweise als persönliches Scheitern. Aber niemand kann für alle Umstände vorsorgen. Lassen Sie sich also nicht frustrieren, sondern machen sich ruhig daran, neue Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Es hilft auch, bei einem längeren Projekt von Anfang an bestimmte Zeitpunkte einzuplanen, zu denen Sie die Situation überprüfen und gegebenenfalls Ihre Strategien anpassen.

Es kommt im Unternehmen aber nicht nur auf Ihre eigene Resilienz an, sondern auch auf die Ihrer Mitarbeiter. Nur wenn die große Mehrheit der Mitarbeiter gut mit Rückschlägen und unerwarteten Herausforderungen umgehen kann, ist das Unternehmen bzw. die Abteilung insgesamt krisenfest.

Checkliste: So stelle ich fest, ob meine Mitarbeitenden resilient sind

  1. Können meine Mitarbeitenden mit Stress und Druck umgehen?
  2. Wie gut gelingt es meinen Mitarbeitenden, nach Rückschlägen wieder aufzustehen?
  3. Wie flexibel sind meine Mitarbeitenden, wenn es darum geht, neue Situationen zu bewältigen?
  4. Wie gut können meine Mitarbeitenden Herausforderungen meistern?

Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ oder mit „gut“ beantworten können, dann haben Sie resiliente Mitarbeitende. Diese sind in der Lage, mit Stress und Druck umzugehen, nach Rückschlägen wieder aufzustehen und neue Situationen zu bewältigen.

Wenn Sie für einige Ihrer Mitarbeitenden die Fragen mit „nein“ oder „nicht gut“ beantworten müssen, sollten Sie als Führungskraft gezielt deren Resilienz fördern – sei es in Resilienz-Trainingskursen oder in Ihrem alltäglichen Umgang mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Fazit

Resilienztraining für Führungskräfte ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Performance zu steigern. Viele Führungskräfte sind oft unter Druck und müssen sich ständig an neue Situationen anpassen. Durch das Training werden sie robuster und können besser mit Stress umgehen. Resilienz ist eine wichtige Eigenschaft, die Führungskräfte haben sollten. Diese Fähigkeit, sich schnell von Rückschlägen zu erholen und weiterzumachen, ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens.

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